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Der Begriffsursprung von Nachhaltigkeit geht auf die Forstwirtschaft zurück und beschreibt den sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, welche nicht erneuerbar sind. Zudem ist die Generationenverantwortung zentral, da langfristiges Denken im Vordergrund steht und auch zukünftig genügend Lebensgrundlagen gesichert werden sollen. Im Kontext von Corporate Social Responsibility (CSR) ist Nachhaltigkeit besonders wichtig. Die Verantwortlichkeit der Unternehmen sollte sich auf drei Säulen beziehen: Ökonomie, Ökologie und Soziales. Diese werden in Anbetracht des Klimawandels immer bedeutsamer.

Kann Elektrik überhaupt nachhaltig sein?

Technischer Fortschritt und Digitalisierung führen dazu, dass ständig Produkte entwickelt werden, die schneller und besser als ihre Vorgänger sind. Zudem sind die meisten Laptops, Tablets und Handys auch nicht auf Langlebigkeit ausgelegt und die Leistung verschlechtert sich kontinuierlich über die Nutzungsdauer. Hersteller profitieren von den schnellen Entwicklungen und haben stetig hohe Umsätze. Doch langfristig kann dies nicht gut gehen. Für die Produktion neuster Technik wird häufig Mensch und Natur ausgebeutet, eigentlich genau das Gegenteil der Nachhaltigkeitsidee umgesetzt.

Gegensätzlich dazu könnten Unternehmen Produkte so gestalten, dass die Umweltauswirkung möglichst gering ist. Das Ökodesign beschreibt, was bei der Herstellung zu beachten ist. Langlebig, reparierbar, material- und energieeffizient, problemstoffarm und recyclingfähig – alles Adjektive, welche weniger umweltbelastende Produkte charakterisieren. Wenn man diese Aspekte bei der Planung und Umsetzung beachtet, kann sogar der Bereich Elektrik einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit machen.

Zusätzlich gibt es schon viele Formen der erneuerbaren Energien, welche auch eine positivere Ökobilanz aufweisen als herkömmliche Quellen. Für Privatpersonen sind unterschiedlichste Möglichkeiten nutzbar:

  • Windenergie
  • Solarenergie
  • Wasserkraft
  • Energie aus Biomasse
  • Geothermie

Diese regenerativen Formen sind dadurch charakterisiert, dass für die Energieproduktion Rohstoffe nicht erschöpft werden und somit dauerhaft nutzbar sind. Zum Teil sind es Elemente, ohne die wir nicht leben und existieren könnten wie beispielsweise Sonne und Wasser. Traditionell werden fossile Energieträger wie Öl oder Kohle aufwendig gewonnen und hinterlassen nach Gewinnung viel Müll. Bei den Alternativen ist dies jedoch nicht der Fall. Zwar benötigt man für die Produktion der Anlagen CO2, der Betrieb hingegen ist klimaneutral. Daher ist ein Umstieg durchaus sinnvoll und schützt unser Klima.

Dinge, die man im Alltag als Konsument tun kann

  1. Weniger und bewusster konsumieren ist hier der zentralste Aspekt, welcher einen großen Unterschied macht. Bevor man viele Impulskäufe tätigt, sollte man lieber genau überlegen, ob das Produkt wirklich gebraucht und oft zum Einsatz kommen wird.
  2. Reparieren statt neu kaufen kann dazu beitragen, dass weniger Ressourcen benötigt und verschwendet werden. Zusätzlich spart man selbst Geld. Also insgesamt eine win-win Situation.
  3. Auf Materialen und Bedingungen achten, wenn man Neues kauft. Eine hohe Qualität ist wichtig und Produkte sind dadurch meist langlebiger. Zusätzlich unterstützt man Unternehmen, welche Richtlinien einhalten und die Menschenrechte nicht verletzen.
  4. Wahl nachhaltigerer Alternativen im Alltag. So kann beispielsweise ein Umstieg auf erneuerbare Energiequellen oder die Umstellung des Essverhaltens zu einer tierproduktarmen Ernährung Sinn machen.

Wo werden wir in Zukunft stehen?

Mittlerweile ist bekannt, dass die Ressourcen begrenzt und bei dem Überkonsum unserer heutigen Gesellschaft schon bald verbraucht sein werden. Daher ist es umso wichtiger, dass das Bewusstsein bei Unternehmen und auch Individuen geschärft wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Umwelt nicht völlig zerstört wird und auch zukünftige Generationen einen hohen Lebensstandard haben können. Zentral ist es, dass man als Konsument seine Macht einsetzt und damit die Nachfrage steuert. Wenn eher umweltfreundliche und nachhaltige Alternativen gefragt sind, wird sich dies auch auf das Angebot auswirken. Mittlerweile gibt es schon mehr technische Möglichkeiten, um nachhaltige Ideen umzusetzen und den aktuellen Markt zu verändern. Langfristig kann dadurch unser Planet und das Klima geschützt werden.

Fazit

Unternehmen streben meist immer nur nach Umsatz und Profit und vernachlässigen dabei die menschliche Komponente. Konsumenten und Verbraucher müssen daher lernen, wie wichtig jeder noch so kleine Beitrag in positive Richtung ist. Jede Handlung macht einen Unterschied, auch wenn es nur langsame Schritte wie der Boykott von Fast Fashion oder die Wahl einer veganen Alternative beim Essen sind. Erste Schritte wie das Ökodesign oder alternative Formen der Energie haben zahlreiche Vorteile und optimieren den ökologischen Fußabdruck von Organisationen. Zukünftig ist zu verstehen, dass sich die Nachhaltigkeitsidee nur gemeinsam umsetzen lässt!

Wir persönlich beschäftigen uns auch mehr und mehr mit Nachhaltigkeit. Im Elektrotechnikbereich sind wir stehts bemüht, neue Möglichkeiten einfließen zu lassen und unsere Kunden dahingehend zu unterstützen. Beispielsweise bei der Renovierung von bestehenden Gebäuden. Hierzu beraten wir Sie gerne, wenn Sie privat oder gewerblich Interesse haben.